Modal Analysis (OMA)

Operative Modalanalyse (OMA)

Bei der operativen Modalanalyse (OMA) werden nur die Antwortsignale einer schwingungsfähigen Struktur gemessen, während aus der Umwelt stammende oder mit dem Betrieb verbundene Kräfte als Erregersignale genutzt, aber nicht gemessen werden.

Bei der operativen Modalanalyse (OMA) werden nur die Antwortsignale einer schwingungsfähigen Struktur gemessen, während aus der Umwelt stammende oder mit dem Betrieb verbundene Kräfte als Erregersignale genutzt, aber nicht gemessen werden. OMA wird anstelle der klassischen Modalanalyse für die präzise modale Identifikation unter wirklichen Betriebsbedingungen verwendet und ist dort einsetzbar, wo eine künstliche Anregung der Struktur schwierig oder unmöglich ist. Viele Bauwerks- und mechanische Strukturen lassen sich aufgrund ihrer physischen Größe, Form oder ihres Standorts schwierig auf künstliche Weise anregen. Auf Bauwerksstrukturen wirken auch Kräfte aus der Umwelt ein, z.B. Wellengang auf Offshore-Strukturen, Wind auf Gebäude und Straßenverkehr auf Brücken, während mechanische Strukturen wie Flugzeuge, Fahrzeuge, Schiffe und Maschinen im Betrieb selbst erzeugte Schwingungen aufweisen. Bei der OMA werden diese Kräfte, die bei der klassischen Modalanalyse zu fehlerhaften Ergebnissen führen würden, als Eingangskräfte verwendet. Da OMA während des normalen Betriebs durchgeführt werden kann, werden Einrichtungszeiten verkürzt und Stillstandszeiten vermieden.

Systemvorschlag

Operational modal analysis system overview

Ein integriertes PULSE-basiertes Prüf- und Analysesystem verwendet die Software PULSE Modal Test Consultant™ für die geometrieorientierte Datenerfassung. Anschließend werden die Daten zur Analyse und Validierung an die Operational Modal Analysis Software übertragen. Für die optimale Lösung können Sie Produkte aus der kompletten Messkette von Brüel & Kjær wählen: Beschleunigungsaufnehmer, Impulshämmer, Kraftaufnehmer, Modalerregersysteme, LAN-XI Datenerfassungshardware sowie Mess- und Nachverarbeitungssoftware.

OMA-Systeme von Brüel & Kjær sind skalierbar – mit der Möglichkeit zur einfachen Erweiterung von Hard- und Software. Die Software ist in drei Versionen erhältlich – Light, Standard und Pro – die sich hauptsächlich durch die Anzahl der angebotenen Techniken unterscheiden.

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